Reformierung Krankenversicherung
26. März 2010Die geplante Reformierung des Gesundheitswesens wird wohl noch höchst komplizierte Arbeitsstunden für die Bundesregierung mit sich bringen. Dass der Einstieg in die geplante Kopfpauschale oder „Einkommensunabhängige Gesundheitsprämie“ – das Wortkonstrukt stärkt die Begeisterung der Versicherten wohl kaum – damit vollzogen werden soll ist offensichtlich. Wie populär solche Beitragssteigerungen sind, lässt sich derzeit gut an der Wechselwelle bei den Beitragszuschlag erhebenden Krankenkassen ausmachen, denen die Mitglieder scharenweise den Rücken zuwenden Trotz vollmundiger Beteuerungen unseres Gesundheitsministers Philipp Rößler, ist vielen Mitbürgern unklar wie der ebenfalls angekündigte Sozialausgleich finanziert werden soll, wenn das ebenfalls ausgegebene Ziel der FDP, Steuerbelastungen für die Bundesbürger zu reduzieren, erreicht werden soll. Unbestritten ist jedoch, dass eine schwierige Zeit für die gesetzlichen Sicherungssysteme und unser Gesundheitswesen vor uns liegt und Herr Rösler damit eine Mammutaufgabe vor seinen Augen hat. Bleibt uns an dieser Stelle nur, der Bundesregierung bei deren Bewältigung viel Erfolg zu wünschen – und das in unser aller Interesse.
